3 Attraktionen in einem: Wildpark, Erlebnisspielplatz und Märchenwald. Wildpark
Frankenhof, Natur erleben im Münsterland, Frühling im Park! Viele Tiere bekommen
jetzt ihren Nachwuchs. Daher lohnt sich ein Besuch besonders. Und: Wir haben
die Winterzeit genutzt und den Park wieder erweitert und modernisiert. Eingebettet
in die herrliche Parklandschaft des Münsterlandes, am Rande des nördlichen Ruhrgebietes,
befindet sich der Wildpark Frankenhof. Auf einer Fläche von rund 35 ha bietet
der Park seinen Besuchern gleich mehrere Attraktionen: einen weitläufigen Wildpark
mit schönem, alten Baumbestand, einen großen Erlebnisspielplatz und einen Märchenwald,
in dem liebevoll gestaltete Figuren Kinderaugen zum Leuchten bringen. Gut zu
wissen: Man zahlt nur einmal und hat freien Zugang zu allen Bereichen des großen
Parks. Daher ist der Wildpark Frankenhof auch das ideale Ausflugsziel für Gruppen
- zum Beispiel aus Schulen und Kindergärten. Die Attraktionen im Wildpark werden
ständig modernisiert und erweitert. Daher lohnt es sich, öfter vorbei zu sehen.
Neustes Beispiel ist der Märchenwald, der viele bekannte Märchen auf Knopfdruck
zum Leben erwachen lässt. Zu den neu gestalteten Szenen zählen die Märchen Rapunzel,
Hänsel und Gretel, Rotkäppchen, Aschenputtel und Hans im Glück. Weitere Stationen
sind in Arbeit. Im Wildpark Frankenhof wurde bewusst auf schrille Fahrgeschäfte,
Klamauk und Tamtam verzichtet. Statt dessen bietet er Ihnen viel Natur, Ruhe
und eine Alternative zum Grau und der Hektik der Städte. Der Rundweg führt Sie
vorbei an naturnah gestalteten Gehegen, Waldteichen und grünen Wiesen. Entlang
des Weges gibt es für Jung und Alt eine Menge zu sehen und erleben. Mit Hilfe
der Informationstafeln, dem Forst-Lehrpfad und den Erlebnis-Stationen soll spielerisch
Wissen über Flora und Fauna vermittelt werden. Für Kindergärten, Schulen und
Gruppen bieten wir Ihnen Führungen unter Leitung pädagogisch und biologisch
geschulten Fachpersonals. Der Park wird seit 1996 gemeinsam von Ludger und Reinhild
Pohlmann geführt. Obwohl das private Unternehmen keinerlei Zuschüsse von Bund,
Land oder Gemeinde erhält, wird der Wildpark seitdem ständig modernisiert und
erweitert. Denn wir wollen, dass Sie wieder kommen. Ein Besuch im Wildpark lohnt
zu jeder Jahreszeit: Im Frühling, wenn der Rhododendron blüht, im Sommer spenden
Bäume angenehmen Schatten, im Herbst ist das Röhren der Hirsche ein besonderes
Natur-Erlebnis und im Winter lädt ein großes Lagerfeuer zum Verweilen ein. Für
Kindergärten, Schulen und andere Gruppen bieten wir einen besonderen Service:
Führungen unter Leitung von pädagogisch und biologisch geschultem Fachpersonal.
Die Themenschwerpunkte werden dabei von der jeweiligen Jahreszeit bestimmt.
Gegen eine geringe Schutzgebühr stellen wir gerne Lehrmaterialien zur Verfügung.
So kann ein Besuch im Park auch gut in eine Unterrichtsreihe eingebunden werden.
Wildparkführungen erfolgen nur nach Absprache eines Termines und werden pauschal
mit Euro 40,00 (zzgl. Eintritt) abgerechnet. Öffnungszeiten Wir haben ganzjährig
für Sie geöffnet: in der Zeit vom 01.03. bis 01.11. täglich von 9.00 bis 18.00
Uhr (Aufenthalt im Park bis 19.00 Uhr), in der Zeit vom 02.11. bis 28.02. täglich
von 10.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Gut zu wiseen: Man zahlt nur
einmal und hat freien Zugang zu allen Bereichen des Parks. Eintrittspreise:
Kinder (2 - 14 Jahre): Euro 3,50; Erwachsene: Euro 4,50; Gruppen ab 20 Personen
bei gemeinsamer Bezahlung: Kinder (2 - 14 Jahre): Euro 3,00; Erwachsene: Euro
4,00. Jahreskarte, gültig 1 Jahr ab Ausstellungsdatum: Kinder (2 - 14 Jahre):
Euro 25,00; Erwachsene: Euro 30,00. Wildparkführungen nach Terminabsprache:
pauschal Euro 40,00 zzgl. Eintritt.
Kontakt: Sollten Sie Fragen haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns
auf: Telefon: 0 28 64 - 17 15 Telefax: 0 28 64 - 88 22 79 E-Mail: info@wildpark-frankenhof.de
Der Wildpark Frankenhof bietet rund 500 Tieren ein Zuhause: Rentiere, Rothirsche,
Europäische Wisente, Mufflon, Esel, Wildschweine, Störche, Zwergziegen, Füchse,
Dachse, Eulen und Kaninchen sind nur einige davon. Ein schöner Rundweg führt
vorbei an tiergerecht gestalteten Gehegen und Volieren, idyllischen Waldteichen
und Feuchtbiotopen, Lichtungen und grünen Wiesen. Wenn Sie möchten, können Sie
auf dem Pirschweg ausgiebig die Wildschweinrotten beobachten. Auf unserem Forstlehrpfad
zeigen wir Ihnen Gehölze und Bäume aus vielen Teilen der Erde. In unserem großen
Freigehege und dem Streichelzoo können kleine und große Besucher sogar hautnahen
Kontakt mit den Tieren aufnehmen. Eine Hauptattraktion im Park ist neben den
Tieren der große Erlebnisspielplatz mit Riesenrutsche, Klettergerüst, Hüpfkissen
u.v.m. Er bietet viel Platz zum Spielen und Toben. Erwachsene haben die Wahl:
Einfach mitmachen oder eine Verschnaufpause einlegen. Nicht weit entfernt befinden
sich, unter Schatten spendenden Bäumen, die Minigolf-Anlage und die Kettcar-Bahn.
Im Eingangsbereich kann der Nachwuchs auf elektrischen Minicars seine Fahrkünste
ausprobieren. Im Streichelzoo können kleine und große Besucher sogar hautnahen
Kontakt mit den Tieren aufnehmen. Gönnen Sie Ihren Kleinen in den Sommermonaten
eine Runde auf dem Rücken eines Ponys. Im Eingangsbereich befindet sich die
elektrische Minicar-Bahn. Diese wird gern von Kindern genutzt, um ihre Fahrkünste
auf die Probe zu stellen. Das Fahren der Minicars ist jedoch nur für Kinder
bis 10 Jahre zulässig. In den Sommermonaten gibt es im Wildpark Frankenhof die
Möglichkeit, auf einem Pony zu reiten. Der Parcours liegt in der Nähe des Eingangs,
gleich gegenüber der Minicar-Bahn. Im Streichelzoo und im großen Freigehege
kann man hautnahen Kontakt mit den Tieren aufnehmen. Sie sind handzahm und lassen
sich gern füttern und streicheln. Allerdings dürfen die Tiere nur mit dem Originalfutter
gefüttert werden, das man am Kiosk oder aus einem unserer Automaten erhält.
Beim "Hoch- und Weitsprung der Tiere" gilt es herauszufinden, wie unterschiedlich
weit und hoch Mensch und Tier springen können. Anhand der gesprungenen Meter
lässt sich ermitteln, welches Tier genauso weit und hoch springen kann wie du.
Los geht's! Ein weiterer Höhepunkt des Wildpark Frankenhof ist der große Erlebnisspielplatz.
Dort befinden sich eine Riesenrutsche, ein Klettergerüst, zwei Hüpfkissen und
vieles mehr. Der richtige Ort zum Spielen und Toben! Für die Erwachsenen gilt:
Entweder mitmachen oder eine Verschnaufpause einlegen. Direkt gegenüber vom
großen Erlebnisspielplatz befinden sich die Kettcar-Bahn und die Minigolf-Anlage.
Hier kann man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Erwachsene können
unter den Schatten spendenden Bäumen eine kurze Rast einlegen oder einfach beim
Minigolf mitspielen. Eine besondere Attraktion für unsere kleinen Besucher ist
der Märchenwald. An liebevoll gestalteten Stationen sind bekannte Märchen dargestellt.
Viele davon erwachen auf Knopfdruck zum Leben. Zu unseren neu gestalteten Stationen
zählen u.a.: Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Rapunzel, Hans im Glück, Aschenputtel
Viel Spaß beim Entdecken! Wir möchten Ihren Aufenthalt im Park so angenehm wie
möglich gestalten. Daher bieten wir Ihnen neben Natur, Spiel und Spaß auf dem
Parkgelände diverse Service-Einrichtungen an. Dazu zählen unter anderem: Imbiss-Stand
mit kleinen Gerichten, Kioske mit Erfrischungen und Snacks, neue, Behinderten
gerechte Toilettenanlage, Parkshop mit Souvenirs Aussichtsplattform, die Ihnen
einen hervorragenden Überblick bietet Informationstafeln und Schaukästen, die
wissenswertes über unsere Tiere vermitteln Gerne genutzt werden auch unsere
Grill- und Picknick-Plätze. Daher bitte reservieren! Gleiches gilt für unsere
Waldschule, die für Gruppen, Kindergärten und Schulklassen zahlreiche Präparate
und Schaustücke enthält. Von der Natur lernen: Unsere Waldschule lädt ein. Nicht
nur auf den Informationstafeln, dem Forst-Lehrpfad und an den Erlebnis-Stationen
erfährst du viel über Flora und Fauna. In unserer Waldschule lernst du noch
viel mehr über unsere Natur und Tierwelt. Greif einfach mal in die Tastkästen
und untersuche die Präperate und Schaustücke innerhalb der Waldschule. Ebenfalls
sehr interessant sind unsere Bienenstämme, sowie der Hoch- und Weitsprung der
Tiere. Und wer möchte, kann bei unserer Wildpark-Rallye mitmachen. Teilnahmebogen
gibt's am Eingang.
Impressum Wildpark Frankenhof GmbH, Geschäftsführer: Ludger Pohlmann Frankenstraße
32, 48734 Reken, Telefon: 00 49 (0) 28 64 - 17 15, Telefax: 00 49 (0) 28 64
- 88 22 79, E-Mail:info@wildpark-frankenhof.de,
Handelsregister Nr: HRB 1784, USt. Id.-Nr: DE 212 771 971 Haftungsausschluss
Ein Urteil vom 12. Mai 1998 des Landgerichtes Hamburg hat entschieden, dass
man durch die Anbringung eines Verweises (Link), die Inhalte auf der verwiesenen
Seite gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Nur durch ausdrückliche Distanzierung
von den Inhalten kann dies, so das Urteil des Gerichtes, verhindert werden...
(ausführlichen Text als PDF ansehen) Text und Layout www.beck-werbeagentur.de
Unsere Tiere:
Das Frettchen (Mustela putorius furo)
Der lateinische Name stammt von mus = Maus und putorius = übel riechen,
weil Frettchen Mäuse jagen und eine Stinkdrüse zur Abwehr ihrer Feinde
besitzen. Sie sind keine Wildtiere, sondern wurden aus wilden Iltissen gezüchtet.
Frettchen gehören zur Familie der Marder und sind somit kleine Landraubtiere,
wie auch Iltis, Marder und Wiesel.
Der Stein- oder Hausmarder (Martes foina)
Der Steinmarder ist eine einheimische Art und ist oft in felsigem Gelände
anzutreffen. Er ist tag- und dämmerungsaktiv. Sein Tages-Unterschlupf liegt
meist auf Dachböden, in Lagerhallen und Schuppen. In Dämmerung und
Dunkelheit gehen sie auf Jagd. Kennzeichnend für den Steinmarder sind der
weiße Brustfleck, die wendigen, kurzen Beine und ein buschiger Schwanz.
Das Meerschweinchen (Cavia aperea porcellus)
Meerschweinchen kommen aus Südamerika. Ihren Namen erhielten sie, weil
sie mit Schiffen über das Meer nach Europa gebracht wurden und weil sie
kleinen Schweinchen ähneln und quieken.
Es gibt sie in verschiedenen Farben: oft braun, weiß, schwarz oder mit
diesen Farben bunt gescheckt.
Bei uns werden Meerschweinchen schon seit fast 500 Jahren im Haus oder draußen
als Haustiere gehalten.
Der Baummarder (Martes martes)
Unseren heimischen Marder kennt man auch unter dem Namen Baummarder. Im Gegensatz
zu seinem kleinen Verwandten, dem Steinmarder, lebt er in dichten Nadelbaumwäldern,
wo er sich von kleineren Nagetieren, Eiern und manchmal von Insekten ernährt.
Er wird ungefähr so groß wie eine Katze. Sein Kopf ähnelt dem
einer Maus und sein hinteres Ende ziert ein buschiger Schwanz.
Iltis (Mustela putorius) und Frettchen (Mustela putorius furo)
Iltis und Frettchen sind kleine Raubtiere aus der Familie der Marder. Sie ähneln
sich größtenteils in ihrer Lebensweise. Durch Züchtung ist aus
dem Europäischen Iltis ein Haustier, nämlich das Frettchen, entstanden.
Der natürliche Jagdtrieb der Iltisse wird vom Menschen genutzt. Die Frettchen
werden zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen und zur Jagd auf Kaninchen
eingesetzt.
Truthahn (Meleagris gallopavo) und Perlhuhn (Numidinae)
Der Truthahn stammt aus den Wäldern Nordamerikas. Bei uns ist er ein Hausvogel
ebenso wie das Perlhuhn. Es stammt von dem westafrikanischen Helmperlhuhn ab
und wird ca. 55 cm bis 63 cm groß. Der Truthahn zählt zu den größten
Hühnervögeln und hat eine Gesamtlänge von 90 cm bis 125 cm.
Der Waschbär (Procyon lotor)
Die bekanntesten Vertreter der Kleinbären stellen die amerikanischen Waschbären
(Procyon lotor) dar. Der Waschbär ist ein Einzelgänger und dämmerungs-
und nachtaktiv. Er lebt in Auen, Sümpfen und in Gewässernähe.
Waschbären werden je nach Lebensbedingungen 40-60 cm groß und 1,8-22
kg schwer.
Kolkrabe (Corvus corax)
Kolkraben gehören zu den größten Singvögel, obwohl seine
Stimme zugegebenermaßen etwas rauh klingt. Er wird maximal 65-67 cm groß
und kann bis zu 70 Jahre alt werden. Sein Gefieder ist ganz schwarz und zeigt
bei entsprechendem Licht einen deutlichen Glanz. Der gewaltige, kräftige
Schnabel ist schwarz. Die Kolkraben leben in unterschiedlichen Landschaften,
z. B. an Küsten, im Gebirge, in Wäldern und in Wüsten.
Der Uhu (Bubo bubo)
Der Uhu ist die größte Eule bei uns und stammt aus Europa und Asien.
Er kann eine Länge von etwa 70 cm erreichen und sein Gewicht beträgt
2-2,5 kg. Seine Flügelspannweite umfasst ca. 1,70 m. Uhus sind braun gefleckt
und haben leuchtend orangefarbene Augen. Damit kann er gut sehen. Zum Mäusefangen
in der Nacht braucht er aber nicht nur die Augen, sondern vor allem auch seine
sehr guten Ohren. Das Weibchen ist meist größer als das Männchen.
Die Schneeeule (Nyctea scandiaca)
Als einzige Art der Eulen hat sich die Schnee-Eule an die harten Lebensbedingungen
der Arktis angepasst. Die Tundren, Moore und Inseln der Polargebiete Eurasiens
und Nordamerikas sind die Heimat dieser stattlichen Eule. Sie ist unverwechselbar
durch ihre Größe (bis 66 cm) und das fast völlig weiß,
gesprenkelte Gefieder.
Polarfuchs (Alopex Lagopus)
Die Gestalt des Polarfuchses ist typisch fuchsartig, allerdings ist er hochbeiniger
als beispielsweise ein Rotfuchs. Er ist knapp 60 cm lang (Kopfrumpf), hinzu
kommen 35 cm Schwanz.
Mit seinem dichten Unterhaar unter den Deckhaaren kann der Polarfuchs bei Temperaturen
bis -50 Grad aktiv bleiben. Zu Beginn des Sommers wird das weiße Kleid
braun. Einen Winterschlaf hält der Polarfuchs nicht. Als Schutz vor heftigen
Schneestürmen gräbt er sich eine Höhle in den Schnee.
Das Kamerunschaf (Ovis)
Kamerunschafe stammen ursprünglich aus Afrika. Sie sind äußerst
anspruchslos und extensiv zu halten. Das besondere an dieser Rasse ist, dass
sie keine Wolle im eigentlichen Sinne haben, und somit auch keine Schur erforderlich
ist. Zum Winter hin bekommen sie ein dichtes Fell, vergleichbar mit einem Pferd.
Dieses stoßen sie im Frühjahr innerhalb von ca. 4 Wochen ab. Dann
haben sie ein ganz glattes Haar und die typischen Farbabzeichen kommen besonders
schön zur Geltung. Die weiblichen Tiere sind hornlos wogegen die Böcke
sichelförmige Hörner und eine Mähne ausbilden.
Zwergziegen (Capra Hircus)
Vor etwa 9.000 Jahren begann die Domestikation der Ziegen. Die Zwergziege, eine
von ca. 200 Ziegenrassen, kam vermutlich aus Asien nach Afrika. Der kleine Wuchs
hat für diese tropische Ziege den Vorteil größerer Hitzeresistenz.
Seit vielen Jahrhunderten sind Zwergziegen auch in Europa eingeführt. Da
Ziegen bevorzugt Laub fressen, richten sie in Gärten und Wäldern oft
erhebliche Schäden an; daher stammt auch der Ausdruck "den Bock zum
Gärtner machen".
Das Hängebauchschwein (Sus scrofa f. domestica)
Das Hängebauch-Schwein wird auch als das typische chinesische Schwein bezeichnet.
Es hat ein gestauchtes, sehr faltiges Gesicht, eine durchhängende Rückenlinie
und eine geringe Körperbehaarung. Normalerweise sind diese Tiere einfarbig
schwarz und nur gering behaart. Sie haben Stehohren und der Bauch schleift oft
am Boden. Die mopsköpfige Verkürzung der Schnauzenpartie führt
zu einer Faltung der Gesichtshaut.
Die Endgewichte der Hängebauchschweine liegen bei ca. 30 bis 50 kg.
Kaninchen (Oryctolagus) und Tauben (Columba palumbus)
Unsere Hauskaninchen stammen vom Europäischen Wildkaninchen ab, das mittlerweile
fast über die ganze Erde verbreitet ist, weil es von uns Menschen überall
angesiedelt wurde. Bereits im 16. Jahrhundert begann man mit der Zucht verschiedener
Hauskaninchenrassen. Sie wurden zunächst hauptsächlich als Fleisch-
und Pelzlieferanten gezüchtet. Später züchtete man die verschiedenen
Hauskaninchen in verschiedenen Größen und mit sehr verschiedener
Fellstruktur, Farbgebung und Gestalt. Auch die Tauben werden seit Jahrtausenden
gezüchtet. Sie stammen von den Felsentauben ab.
Hühner (Gallus domesticus) und Enten (Arix sponsa)
Das Huhn ist die bei uns verbreiteste Art von Geflügel. Es wurde vor etwa
5000 Jahren in Südostasien aus dem wilden Bankiva-Huhn gezüchtet.
Auch bei uns zählte das Huhn jahrhundertelang zum typischen Bauernhof-Inventar.
Enten und Erpel gleichen sich in Figur und Größe weitgehend. Die
Färbung allerdings ist sehr unterschiedlich. Die bunten Erpel stellen sich
schon im Spätherbst und Winter balzend zur Schau und konkurrieren um die
Weibchen. Nestbau und Brut besorgt allein die Ente, die durch ihre Tarnfarbe
dem Untergrund hervorragend angepasst ist.
Teichanlage mit Fontäne
Ganz in der Nähe der Waldschule befindet sich ein Teich mit Fontäne.
Am Rande des Teiches kannst du typische Teichpflanzen sehen. Im Sommer zeigen
sich die Seerosen in voller Pracht.
Kraniche (Grus grus) und Kaisergänse (Philacte canagica)
Der Name Kranich bedeutet "Krächzer" oder "heiserer Rufer".
Kraniche könnt ihr auf den ersten Blick erkennen: Von der Gestalt her gleichen
sie mit ihren langen Beinen und dem langen Hals einem Storch. Sie werden ca.
1,20 Meter groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 2,4 m.
Für ihre Größe sind sie erstaunlich leicht: Sie bringen maximal
7 Kilogramm auf die Waage. Die Kaisergänse sind Brutvögel. Sie kommen
auch in Sibirien vor und überwintern entlang der Pazifikküste. Beide
Geschlechter ähneln sich in Größe und Farbe. Sie haben einen
weißen Kopf mit kleinem Schnabel und kurze Beine.
Fasanerie (Gennaeus nycthemerus) und Pfaue (Pavo cristatus)
Der Fasan ist kein alteingesessener Mitteleuropäer. Er stammt aus Asien,
wurde bei uns jedoch bereits früh gehalten. Fasane gehören zu den
wild lebenden Hühnervögeln. Der Hahn trägt ein auffälliges,
buntes Federkleid. Die Henne hingegen ist unscheinbar grau-braun. Durch seine
Färbung kann der Hahn andere Tiere vom Nest ablenken.
Pfauen sind besonders prächtige Hühnervögel. Der Pfauenhahn kann
mit seinem Schwanz ein schmuckvolles Rad aus Federn bilden. Sein buntes Gefieder
glänzt wie Metall, auf dem blaugrün schillernden Kopf hat er ein kleines
Federkrönchen.
Rentiere (Rangifer tarandus)
Rentiere zählen zur Familie der Hirsche, aber sie leben in der Regel weit
im Norden, in Finnland und Norwegen. Dort ist es sehr kalt, das macht ihnen
aber nichts: Sie halten Temperaturen bis –50° Celsius aus, weil das
Fell der Rentiere viel dichter ist als das anderer Hirscharten.
Rentiere sind die einzige Art, bei der Männchen und Weibchen ein Geweih
tragen. Die Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab. Dann sind die Weibchen
stärker und können so die Futterplätze verteidigen. Sie verlieren
im Frühjahr ihr Geweih, das dann aber sofort nachwächst.
Skuddenschafe (Ammotragus levia) und Damwild (Dama dama)
Skudden sind Heidelandschafe. Es handelt sich um eine sehr alte Rasse, die sich
gut an ihren Lebensraum angepasst hat. Der Körper ist bewollt, außer
an den Beinen, die trotz der schmalen Knochen sehr kräftig sind.
Das Damwild gehört zu den Hirscharten und kam vor der letzten Eiszeit in
ganz Europa flächendeckend vor. Damwild unterscheidet sich vom Rotwild
nicht nur in der geringeren Größe, sondern auch durch ihr schaufelförmiges
Geweih.